Reggio-Pädagogik
Kinder gestalten ihre Welt selbst
Unsere Haltung
In unserer Kita stehen die Kinder mit ihren Fragen, Ideen und Bedürfnissen im Mittelpunkt. Wir orientieren uns an der Reggio-Pädagogik und sehen Kinder als kompetente Persönlichkeiten, die ihre Welt selbst erforschen und verstehen wollen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen Zeit, Raum und eine ermutigende Begleitung zu geben.

Wie Kinder bei uns lernen
Kinder als Ko-Konstrukteure
Kinder lernen bei uns im Austausch mit anderen Kindern und Erwachsenen. Sie entwickeln im gemeinsamen Tun neue Ideen und Lösungen. Wir geben keine fertigen Antworten vor, sondern stellen Fragen, hören zu und ermutigen die Kinder, ihren eigenen Weg zu finden.
Lernen in Projekten
Projekte entstehen aus den Interessen der Kinder, etwa aus Fragen, Erlebnissen oder Beobachtungen im Alltag. Gemeinsam wird geforscht, gebaut und gestaltet. So erfahren Kinder, dass ihr Denken und Handeln etwas bewirken und sichtbar machen kann.
Wir folgen den Ideen der Kinder – nicht einem starren Lehrplan
Die 100 Sprachen der Kinder
Kinder drücken sich auf viele Arten aus: mit Worten, Bildern, Musik, Bewegung, Rollenspiel und Experimenten. In unserem Atelier, dem angeschlossenen Forscherraum und in den Funktionsräumen finden die Kinder vielfältige Materialien. Sie können damit entdecken, ausprobieren und eigene Ideen umsetzen. Wir nehmen all diese Ausdrucksformen ernst und machen sie in Projekten und Dokumentationen sichtbar.


Beobachtung & Dokumentation
Wir beobachten die Kinder aufmerksam und halten Lernwege in Fotos, Notizen und Portfolios fest. Sprechende Wände in den Räumen zeigen Projekte und Alltagssituationen der Kinder. So werden Entwicklungsschritte für Kinder, Eltern und Team sichtbar und wertgeschätzt.
Lernen sichtbar machen – für Kinder, Eltern und Team
Unser Team als Lernbegleiter
Erzieher:innen verstehen sich bei uns als Begleiter, Forscher und Zeugen der Kinder. Sie greifen Interessen der Kinder auf, stellen Fragen, geben Impulse und schaffen eine anregende Umgebung. In regelmäßigen Teamsitzungen reflektieren wir unser pädagogisches Handeln und entwickeln unsere Konzeption weiter.


Eltern als Partner
Kinder, Eltern und Team bilden bei uns eine Lebensgemeinschaft auf Zeit. In Aufnahme- und Entwicklungsgesprächen, im Alltag und in Projekten sind Eltern wichtige Partner. Sie bringen ihre Erfahrungen, beruflichen Kenntnisse oder Hobbys ein – zum Beispiel bei Aktionen im Garten, beim Werken oder bei Ausflügen.
Rechte & Beteiligung der Kinder
Kinder haben bei uns ein Recht auf Mitbestimmung und Beteiligung. In Formaten wie der „Was-tun-Konferenz“ entscheiden sie mit, welche Aufgaben sie übernehmen und wie der Alltag gestaltet wird. Sie wählen Spielort, Spielmaterial und Spielpartner im vereinbarten Rahmen selbst – und erleben, dass ihre Stimme zählt.

Räume, die mitdenken
Unsere Räume sind als „dritter Erzieher“ gestaltet: Sie laden zum Entdecken, Ausprobieren und Zur-Ruhe-Kommen ein. Kinder wählen zwischen Piazza, Atelier, Nestgruppe, Ruheraum und Außengelände den Ort, der gerade zu ihrem Spiel und ihrer Stimmung passt.
